Freitag, 28. April 2017

Die Ungehörigkeit des Glücks


Rezension 

Die Ungehörigkeit des Glücks von Jenny Downham

Fakten:
Titel - Die Ungehörigkeit des Glücks
Autorin - Jenny Downham
Seitenanzahl - 478
Verlag - Bertelsmann
Preis - 19,99 Euro


Inhalt: 

Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung. Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück...(https://www.lovelybooks.de/autor/Jenny-Downham/Die-Ungeh%C3%B6rigkeit-des-Gl%C3%BCcks-1208154915-w/)

Meine Meinung:
Ich war so gespannt auf dieses Buch, weil mein Opa auch an Demenz erkrankt ist und ich gehört habe, dass im Buch auch die Gedanken der erkrankten Person beschrieben wurden. Zuerst muss ich etwas zu dem tollen Cover sagen! Es ist so schön, das man gar wegschauen kann, wenn man dieses Buch im Buchhandel sieht. Ich hatte das Glück, dass ich die Ungehörigkeit des Glücks als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. 
Der Anfang war für mich etwas holprig und mich hat dich Geschichte und auch der Schreibstil nicht besonders begeistert. Je mehr ich dann aber gelesen habe, desto mehr gefiel mir das Buch. Katie ist für ihr junges Alter so selbstständig und stark, sie kümmert sich wirklich rührend um ihre Oma und das ist nicht einfach, wenn sie immer vergisst wer vor ihr steht. Ich weiß aus eigener Erahrung, dass es schwierig ist mir dementen Personen umzugehen. Deshalb großen Respekt an Katie. Ganz im Gegenteil zu Caroline, ich meine, ja, sie hat viel durchgemacht, aber irgendwie bin ich mir ihr nicht warm geworden und mochte sie bis zum Ende nicht.. Zum Schluss noch Mary, die einfach liebenswert ist und ja, sie hat auch viel falsch gemacht, aber ich konnte ihr das verzeihen, weil ich sie unglaublich sympathisch fand. Insbesondere die kurzen Strünge in die Vergangenheit fand ich toll und auch die Abschnitte in denen Marys Gedanken beschrieben wurden. Ob das alles wirklich so im Kopf einer Demenz kranken Person ablauft weiß ich nicht und irgendwie bezweifel ich es auch.
Trotzdem auch ein starkes Ende mit einem wirklich starken Statement von Katie. Tolles Buch über ein Thema, welches, meiner Meinung nach viel zu selten angesprochen wird. 
Von mir bekommt das Buch 4/5 Punkten. 

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